Ehrenamtliche des „Schöppche“

besuchten den Caritasverband Koblenz

1.10.2018 | Am Dienstag, 25. September, machten sich 12 Ehrenamtliche des „Schöppche“ der Caritas Neuwied auf den Weg nach Koblenz zu ihrem jährlich stattfindenden Betriebsausflug. Der erste Stopp wurde in der Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung beim Caritasverband Koblenz in der Neustadt gemacht. Rege wurde sich über Arbeit mit den Menschen in Not ausgetauscht. Dabei waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass es nicht wichtig ist, ob es sich bei den Personen, die in die Neustadt Koblenz oder in die Neuwieder Tagesstätte kommen, um wohnungslose Menschen handelt oder um Menschen, die verzweifelt sind wegen Vereinsamung und Armut. Koblenz und Neuwied zeigen, wie die Caritas in ihrem christlichen Selbstverständnis gefragt und vertreten ist, denn ein Frühstück und eine Tasse Kaffee sind keine Almosen sondern eine Selbstverständlichkeit. Markus Fröhlich, Leiter der Koblenzer Einrichtung, stand mit seinem Kollegen Herrn Kuhlmann für die vielen Fragen der Neuwieder Ehrenamtlichen zur Verfügung. Diese wurden begleitet von Sonja Maibach, Fachkraft im Team der Sozialen Dienste der Caritas Neuwied und zuständig für das „Schöppche“. „Näher am Menschen geht es nicht. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die in beiden Stellen und an vielen anderen Orten geleistet wird,“ so Frau Maibach. Alle Beteiligten waren sich rasch darüber einig, dass es für wohnungslose Menschen kaum möglich ist, vernünftigen Wohnraum zu finden und dass die Menschen in prekären Wohnsituationen viel mehr in den sozialpolitischen Fokus gerückt werden müssen. „Die Wahrung der Würde des Menschen muss gewähr- leistet sein und ist keine Kann-Leistung des Grundgesetzes“, so Herr Fröhlich. Nach dem Besuch der Caritas Koblenz unternahm das Team bei sonnigen Wetter noch einen gemütlichen Spaziergang durch den Koblenzer Schlossgarten und die Rheinanlagen. Eine Fahrt mit dem Altstadtexpress gönnte den Füßen eine Pause. Der Tag endetet mit einem gemütlichen Essen in der Koblenzer Altstadt und der gemeinsamen Heimfahrt nach Neuwied.