Neuwieder Tagesaufenthalt für

Wohnungslose bekommt eine neue

sanitäre Einrichtung

Sanierung möglich dank Großspende des lokalen

Traditionsunternehmens Lohmann & Rauscher

24.1.2019 | Seit 22 Jahren ist das Schöppche in der Neuwieder Innenstadt unter Trägerschaft des Caritasverbandes Neuwied e.V. geöffnet. Für Wohnungslose, die sich in der Stadt aufhalten, ist dieser Tagesaufenthalt mit Gruppenraum, Küche, Sanitäreinrichtung und kleiner Kleiderkammer die einzige Möglichkeit, dem Grundbedürfnis nach Körperhygiene nachzugehen. „Eine warme Dusche muss für einen Menschen ohne Wohnung eine Selbst- verständlichkeit sein, genauso wie ein warmes Essen oder saubere Kleidung“, so Sonja Maibach, Fachkraft der Einrichtung. Das Bad ist das „Sorgenkind“ des Schöppche — mehr als in die Jahre gekommen und dringend renovierungs- bedürftig. Eine neue Sanitäranlage, die heutigen hygienischen Standards entspricht und für körperlich beeinträchtigte Menschen mit bodengleicher Dusche versehen ist, war mehr als nötig. Die Besucher des Schöppche freuen sich sehr auf das neue Jahr, denn dank der Großspende des lokal verwurzelten Traditionsunternehmens Lohmann & Rauscher (L&R) ist nun die kostendeckende Sanierung mit Hilfe des Neuwieder Familien- unternehmens in Sicht. Unter dem Dach seines CSS-Programms „L&R charity — we connect“ unterstützt L&R weltweit Herzensprojekte seiner mehr als 5.000 Mitarbeiter, um u.a. Generationen miteinander zu verbinden. Die Sanierung des Badezimmers im Schöppche finanziell zu unterstützen, war der L&R Projektpatin Martina Pokorra, die der Einrichtung auch ehrenamtlich verbunden ist, ein großes Anliegen. „Die Firma Muscheid hat am 7. Januar 2019 mit der Renovierung gestartet, das ist für uns ein besonderer Tag der Freude!“, so Claudia Pauly, Dienststellenleitung der Neuwieder Geschäftsstelle der Caritas. Sie freut sich zusammen mit Caritasdirektor Eberhard Köhler und Werner Hammes, dem 1. Vorsitzenden des Caritasverbandes Neuwied und der L&R Mitarbeiterin Martina Pokorra sehr über diese dringende Hilfe. Auch ist der Aspekt zu betonen, dass mit der Sanierung ein Neuwieder Familienunternehmen betraut ist und der Bezug zur Region gegeben ist. Für den Caritasverband ist diese kostendeckende Unter- stützung mehr als wichtig, denn als Eigenleistung hätte dies nicht erbracht werden können. Vielmehr bestand die Überlegung, die Dusche nicht mehr zur Verfügung stellen zu können. Diese „Lösung“ ist Gott sei Dank hinfällig.