Restschuldbefreiung von sechs auf drei

Jahre verkürzt

Caritasverband in Neuwied informiert über Reform des

InsolvenzGesetzes

11.2.2021 | Mit dem Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungs- verfahrens setzt der Deutsche Bundestag eine EU-Richtlinie um. Damit verkürzt sich die Laufzeit bis zu einer Restschuldbefreiung für Verbraucher, Selbständige und Einzelunternehmer auf drei Jahre. Dies gilt rückwirkend für Insolvenzverfahren, die seit dem 1. Oktober 2020 beantragt worden sind. — Folgende Änderungen sieht das Gesetz vor: Die Bescheinigungsfrist wird einmalig auf 12 Monate verlängert Dazu sagt Sonja Maibach, Fachteamleiterin der Caritas in Neuwied: „Dies ermöglicht uns als gemeinnützige Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle, außergerichtliche Einigungsverfahren, die bis zur Entscheidung über die Reform zurückgestellt worden waren, jetzt schnell wieder aufzunehmen“. Übergangsregelung zu Formularen Bis zum 31. März 2021 können neben den neuen Formularen die bisher gültigen Formulare weiter verwendet werden. Susanne Wilmer, Fachkraft der Caritas Neuwied, freut sich: „Dies erleichtert uns die Antragstellung, bis die neuen Formulare in die EDV-Programme eingearbeitet sind“. Laufzeit der Restschuldbefreiung verkürzt Für Insolvenzverfahren, die bereits zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30..September 2020 beantragt worden sind, verkürzt sich die Dauer des Restschuldbefreiungsverfahrens von 71 auf 58 Monate. Weitere Informationen zum Angebot der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Caritas in Neuwied erfahren Sie auf der Homepage: www.caritas-neuwied.de/schuldner.htm