Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied

in Zeiten der Pandemie

Lernpaten bleiben aktiv — Unterstützung und Begleitung

trotz widriger Umstände

9.6.2021 | Die aktuelle Pandemie stellt eine enorme Herausforderung für das Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied dar. Die immer wieder sich verändernden Bedingungen und Einschränkungen in den Schulen erfordern seitens der Projekt- leitung, des Kreisjugendamtes Neuwied, aber auch seitens des Kooperations- partners, des Caritasverbands in Neuwied, ein hohes Maß an Kreativität und Flexibilität, wenn es darum geht, eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung der Kinder in dem Projekt sicher zu stellen. Diese außergewöhnlichen Umstände sorgen auch bei den Kindern und Familien für eine erhöhte Belastung, die zu einer Orientierungslosigkeit und großen Unsicherheit geführt hat. Schulen setzten den Präsenzunterricht aus, und Familie sind gezwungen nach alternativen Lösungen für die Kinderbetreuung zu suchen. Diese besonderen Umstände verlangen besondere Lösungen und so konnten in enger Zusammenarbeit von Kreisjugendamt und Caritasverband auch in diesen widrigen Zeiten immer wieder Impulse und Ideen etabliert werden, um das Lern- patenprojekt aufrechterhalten zu können. Ein großer Dank an dieser Stelle gilt den ehrenamtlichen Lernpaten/innen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz „dran geblieben“ sind und somit die wichtigen und vertrauensvollen Beziehungen zu den betreuenden Grundschulkindern aufrecht erhalten haben. „Wir sind sehr froh, dass unsere Lernpaten diese Herausforderung angenommen haben und gemeinsam mit den Schulen und uns nach möglichen Lösungen gesucht haben“, so die pädagogische Leiterin des Projekts, Caritas-Mitarbeiterin Olga Scott. Durch eine Vielzahl von kreativen Angeboten wie Briefwechsel, Telefonate oder auch persönliche Begleitung der Patenkinder in der Notbetreuung wurde das Projektmotto „Schenkst du mir 2 Stunden“ auch in der Pandemie erfolgreich umgesetzt. Die Lernpaten sind nach wie vor für die Kinder da und unterstützen diese bei den täglichen Anforderungen und Aufgaben. Selbstverständlich konnte das Projekt nicht wie gewohnt im vollen Umfang durchgeführt werden. Viele Lernpaten müssen neben dem Lernpatenprojekt auch im eigenen familiären Umfeld Betreuungszeiten abdecken und hin und wieder die Enkelkinder beim Homeschooling unterstützen. „Allen ehrenamtlichen Lernpaten, auch diejenigen die aufgrund der eigenen Gesundheitssituation zuhause bleiben mussten, gilt eine besondere Anerkennung für ihr Engagement und unermüdlichen persönlichen Einsatz in diesen äußerst widrigen Zeiten“, so der Landrat für den Landkreis Neuwied, Achim Hallerbach. Besonders jetzt suchen wir weitere Verstärkung im Lernpatenprojekt und freuen uns auf neue interessierte Bürger und Bürgerinnen, die das Projekt in den teil- nehmenden Grundschulen im Landkreis Neuwied unterstützen wollen. „Wir halten zusammen und versuchen das Beste aus der schwierigen Situation zu machen. Und vor allem, es geht keiner verloren, weder die Lernpatenkinder, noch die Lernpaten“, betonte Franlin Toma, Kreisjugendpfleger für den Landkreis Neuwied. Lernpate kann jeder werden, der gerne ehrenamtlich mit Kindern arbeitet und sich vorstellen kann, wöchentlich rund zwei Stunden mit einem Kind zu verbringen. Weitere Informationen zum Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied gibt es bei: Franlin Toma | Kreisjugendamt Neuwied Telefon: 02631 — 803-442 jugendarbeit@kreis-neuwied.de Olga Scott | Caritasverband in Neuwied Telefon: 02631 — 98 75-51 Mobil: 0151 — 619 702 06 info@lernpaten-kreis-neuwied.de