Mobiles Impfteam für die größte

Notunterkunft in Neuwied

16.12.2021 | Die Corona-Pandemie beschäftigt uns weiterhin – die Booster- Impfkampagne ist im vollen Gang. Corona stellt vor allem für Menschen mit Vor- erkrankungen und in besonderen sozialen Schwierigkeiten eine Gefahr dar. Da diese beiden Faktoren bei den meisten Personen, die wegen einer zuvor bestehenden Obdachlosigkeit in einer städtischen Notunterkunft untergebracht sind, gegeben sind, stellt dieser Personenkreis eine besonders vulnerable und dadurch im besondere Maße schützenswerte Personengruppe dar. Viele bestehende Impfangebote sind für diese Personen noch immer zu hochschwellig. So fehlt oftmals die Mobilität, um zu den Impfangeboten zu gelangen, teils besteht kein Wissen über die Möglichkeiten oder Ängste vor der Impfung. Um dieser Personengruppe einen möglichst niederschwelligen Zugang zu einer Corona-Schutzimpfung zu ermöglichen, wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Projekt „Wohnbegleitende Hilfen für Menschen in Notunterkünften“ und der Praxis Dr. Ackermann in Neuwied ein aufsuchendes Impfangebot geplant und durch- geführt. Von der ersten Planung bis zur Umsetzung vergingen dabei nur sieben Tage. Die Bewohner:innen wurden im Vorgang der Impfung über das Angebot aufgeklärt, die für die Impfung notwendigen Unterlagen wurden ausgefüllt und Ängste besprochen. Am Tag der Impfung konnte unter den Bewohner:innen eine hohe Bereitschaft zur Impfung und eine besondere Dankbarkeit für das aufsuchende Angebot festgestellt werden. Es konnten in diesem Kontext zwölf Impfdosen verteilt werden, wobei davon sechs Dosen eine Erstimpfung darstellten. Die Personen, die in diesem Zusammenhang eine erste Impfung erhalten haben, konnten durch vorherige Angebote nicht erreicht werden und zeigten sich besonders glücklich über die Impfung in der Notunterkunft. Ein herzlicher Dank ist dem Team der Praxis Dr. Ackermann auszusprechen. Außerdem auch den Bewohner:innen der Notunterkunft, die sich während der Impfungen gegenseitig Mut zusprachen und für die Impfungen bei den Personen warben, die sich noch unsicher waren.
Foto von Nataliya Vaitkevich von Pexels

Mobiles Impfteam für die größte

Notunterkunft in Neuwied

16.12.2021 | Die Corona-Pandemie beschäftigt uns weiterhin – die Booster- Impfkampagne ist im vollen Gang. Corona stellt vor allem für Menschen mit Vor- erkrankungen und in besonderen sozialen Schwierigkeiten eine Gefahr dar. Da diese beiden Faktoren bei den meisten Personen, die wegen einer zuvor bestehenden Obdach- losigkeit in einer städtischen Notunterkunft untergebracht sind, gegeben sind, stellt dieser Personenkreis eine besonders vulnerable und dadurch im besondere Maße schützenswerte Personengruppe dar. Viele bestehende Impfangebote sind für diese Personen noch immer zu hochschwellig. So fehlt oftmals die Mobilität, um zu den Impf- angeboten zu gelangen, teils besteht kein Wissen über die Möglichkeiten oder Ängste vor der Impfung. Um dieser Personengruppe einen möglichst niederschwelligen Zugang zu einer Corona- Schutzimpfung zu ermöglichen, wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Projekt „Wohnbegleitende Hilfen für Menschen in Notunterkünften“ und der Praxis Dr. Ackermann in Neuwied ein aufsuchendes Impfangebot geplant und durchgeführt. Von der ersten Planung bis zur Umsetzung vergingen dabei nur sieben Tage. Die Bewohner:innen wurden im Vorgang der Impfung über das Angebot aufgeklärt, die für die Impfung notwendigen Unterlagen wurden ausgefüllt und Ängste besprochen. Am Tag der Impfung konnte unter den Bewohner:innen eine hohe Bereitschaft zur Impfung und eine besondere Dankbarkeit für das aufsuchende Angebot festgestellt werden. Es konnten in diesem Kontext zwölf Impfdosen verteilt werden, wobei davon sechs Dosen eine Erstimpfung darstellten. Die Personen, die in diesem Zusammenhang eine erste Impfung erhalten haben, konnten durch vorherige Angebote nicht erreicht werden und zeigten sich besonders glücklich über die Impfung in der Notunterkunft. Ein herzlicher Dank ist dem Team der Praxis Dr. Ackermann auszusprechen. Außerdem auch den Bewohner:innen der Notunter- kunft, die sich während der Impfungen gegenseitig Mut zusprachen und für die Impfungen bei den Personen warben, die sich noch unsicher waren.
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