Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

27.7.2022 | Am 21. Juli fand der internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher:innen statt. In Neuwied wurde der Gedenktag von der Caritas in Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrei St. Matthias organisiert. Zum Gedenktag wurden die Namen der in den letzten Monaten und Jahren verstorbenen Drogengebraucher:innen gesammelt und zunächst auf Plakate geschrieben. Nach einer kurzen Andacht erzählten Angehörige und Betroffene einiges über die verstorbenen Menschen und berichteten über die selbst erlebten Diskriminierungserfahrungen zum Beispiel in der Justiz oder am Arbeitsmarkt. Als dann eine Menschenkette von User:innen, Sozialarbeitenden, Ehrenamtlichen, Freund:innen und Angehörigen gebildet wurde und die Namen der Verstorbenen laut verlesen wurden, fing es an zu regnen. Der Himmelt weinte mit uns. Zum Abschluss des Gedenktages wurden die Namen der Verstorbenen auf Kieselsteine übertragen. Die Steine dürfen nun gut sichtbar auf einer kleinen Wiesenfläche der Pfarrei im Stadtzentrum verbleiben. Der Gedenktag soll zukünftig regelmäßig in Neuwied begangen werden.

Gedenktag für verstorbene

Drogengebraucher

27.7.2022 | Am 21. Juli fand der internationale Gedenktag für verstorbene Drogen- gebraucher:innen statt. In Neuwied wurde der Gedenktag von der Caritas in Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrei St. Matthias organisiert. Zum Gedenktag wurden die Namen der in den letzten Monaten und Jahren verstorbenen Drogengebraucher:innen gesammelt und zunächst auf Plakate geschrieben. Nach einer kurzen Andacht erzählten Angehörige und Betroffene einiges über die verstorbenen Menschen und berichteten über die selbst erlebten Diskriminierungserfahrungen zum Beispiel in der Justiz oder am Arbeitsmarkt. Als dann eine Menschenkette von User:innen, Sozialarbeitenden, Ehrenamtlichen, Freund:innen und Angehörigen gebildet wurde und die Namen der Verstorbenen laut verlesen wurden, fing es an zu regnen. Der Himmelt weinte mit uns. Zum Abschluss des Gedenktages wurden die Namen der Verstorbenen auf Kieselsteine übertragen. Die Steine dürfen nun gut sichtbar auf einer kleinen Wiesenfläche der Pfarrei im Stadtzentrum verbleiben. Der Gedenktag soll zukünftig regelmäßig in Neuwied begangen werden.